Dieser Tage wurde der Kirchturm der Paul- Gerhardt-Kirche in Winterhude wieder entrüstet. Unzählige Meter Mauerfugen sind ausgefräst, z.T. mit Ankern versehen und wieder vermörtelt worden. Die Härte des alten Mörtels, der sich von den allzu weichen Steinen gelöst hatte, machte die Arbeit dabei nicht leichter. Flächendeckend ist die Vernadelung ergänzt worden. Die alten Metallstifte, die das Ziegelmauerwerk am Beton festhalten, waren durch die aufgeplatzten Fugen viel Feuchtigkeit ausgesetzt und dadurch nach und nach weggerostet.
Für die nächsten Jahre ist der Turm nun gesichert. Daher wird der Stundenschlag von 8 bis 20 Uhr wieder zu hören sein sowie das Geläut zu den Gottesdiensten.
Für das Ankündigen der Gottesdienste wird das Vorläuten mit 3 Glocken eine halbe Stunde vor Beginn und das Hauptläuten aller 5 Glocken direkt zu Beginn des Gottesdienstes wieder programmiert.
Auch das sogenannte "Klimaläuten" am Freitagmittag wird wieder aufgenommen. Von Fünf vor Zwölf bis 12 Uhr läuten drei Glocken und mögen uns laut und deutlich daran erinnern, dass jede eingesparte Kilowattstunde hilft, wenn wir das Schlimmste verhindern wollen.
Die Jahreslosungen von 2025 und 2026 mögen uns im Alsterbund nicht nur zu diesem Jahreswechsel mit der Fusion sondern auch in Zukunft Richtschnur sein für unser Tun und Handeln:
"Prüft alles und behaltet das Gute" 1. Thess.5,21 und
"Siehe, ich mache alles neu." Offb. 21.5
Ein unsteter Kirchturm und teure und - seien wir offen und ehrlich - nur selten voll genutzte Kirchen werden hoffentlich bald und damit schneller als uns lieb ist auf den Prüfstand kommen.
Diese Widersprüchlichkeit werden wir mit der Hoffnung auf Gottes Gnade und Beistand gemeinsam aushalten (müssen und) können.
Mit großer Lust auf das Neue grüßt Sie
Gemeindekoordinatorin und Kirchenmusikerin Renate Hübner